Solide Finanzierung des Eigenheims durch Bausparen

Der Bausparvertrag ist eine traditionelle Anlageform für Privatkapital, die durch staatliche Zuschüsse gefördert wird. Viele Menschen nutzen ihn, um auf das eigene Haus oder die eigene Wohnung zu sparen.

Die Finanzierung des Eigenheims durch Bausparen steht auf drei unterschiedlichen Säulen: Das verzinste Zurücklegen von Eigenkapitel, das Abschöpfen staatlicher Zuschüsse und die Möglichkeit, einen vergünstigten Kredit in Anspruch zu nehmen. Die Zinsen, die auf einem Bausparvertrag anlaufen, sind gegenüber anderen Kapitalanlagen eher gering, doch durch Zuschüsse des Staates wird diese Anlageart um einiges lohnenswerter. Nicht immer besteht eine Bindung des Zuteilungsreif gewordenen Vertrages an den Erwerb oder die Modernisierung von Wohnobjekten. Einige Bausparer verwenden das angesparte Geld auch für die Erfüllung anderer Wünsche, wie beispielsweise den Kauf eines Autos.

Mit der Zuteilungsreife des Bausparvertrags beginnt eine Frist, binnen derer ein zinsgünstiger Kredit feststehender Höhe aufgenommen werden kann. Der so genannte Bausparkredit ist festgelegt auf eine wohnungswirtschaftliche Verwendung: Das heißt, dass er nur für die Finanzierung beziehungsweise Renovierung eines Eigenheims oder die Tilgung eines bestehenden Hauskredits eingesetzt werden darf. Es besteht keine Verpflichtung zur Aufnahme des Bausparkredits, der Vertragseigentümer kann diese Möglichkeit auch verstreichen lassen.

Bei Abschluss eines Bausparvertrags wird immer eine Abschlussgebühr fällig, die sich nach der Höhe des Vertrags richtet. Der Vertragsnehmer zahlt die Summe üblicherweise nicht sofort, sondern gleicht sie mit den ersten Einzahlungen aus.

Insgesamt ist der Bausparvertrag noch immer eine beliebte Finanzierungsmethode für das eigene Heim. Vor allem diejenigen Menschen, die im finanziellen Bereich auf Sicherheit setzen, bevorzugen die solide, marktunabhängige Kapitalanlage. Familien mit Kindern dürfen die höchste staatliche Bezuschussung erwarten.